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Twitter, was? Ein Netzglossar

Follower, ist das so etwas wie ein Stalker? Delicious: Heißt so ein hipper Badezusatz? Bei Trend-Themen aus der virtuellen Welt den Überblick zu behalten, fällt oft schwer. Wir helfen, sich im Fremdwortdschungel zurecht zu finden. Fahren Sie mit der Maus über das Bild.

Delicious

Ein Dienst für Social Bookmarking. Das heißt: Bei Delicious kann jeder Lesezeichen von Lieblingsseiten anlegen und mit anderen teilen. Schlagwörter helfen, die begehrten Links schneller zu finden.

Web 3.0

Der Rufname „Web 3.0“ für die Zukunft des Internets ist ebenso inflationär gebraucht wie wenig genau definiert. Es geht um programmierbares Sinnverstehen: Online-Programme erkennen dann nicht mehr nur Wörter, sondern auch ihre Bedeutung und Browser werden intelligent. Eine Suchmaschine könnte so zum Beispiel einen VW-Golf vom Sport Golf unterscheiden und auch ganze Fragen wie: „Wo liegt der Golf von Aden?“ beantworten.

RSS

Der Zeitungsjunge im Internet: Dieser Dienst ist vergleichbar mit einem Lieferservice für Nachrichten. Der Nutzer abonniert einen so genannten RSS-Feed, der ihn laufend über Neuigkeiten oder Veränderungen auf der Website informiert. Mit einem Feed-Reader können Schlagzeilen und Links gelesen werden. Das Kürzel steht übrigens für „Really Simple Syndication“ – im Deutschen hat dafür bislang noch niemand eine gelungene Übersetzung gefunden.

Social Network

Sozial vernetzt. Auf Facebook, Myspace, Twitter kann sich jeder ein Profil anlegen – Programmierkünste sind dafür nicht nötig. Soziale Netzwerke zeigen, wer ich bin, was ich mag, wie ich aussehe und was mich interessiert – und in welchen Communities ich sonst noch unterwegs bin. Dabei sieht jeder, wer wen kennt.

Twitter

Barack Obama tut es; die ARD oder einfach der Nachbar von nebenan auch – sie zwitschern und müssen sich dabei kurz fassen. Denn jede Meldung darf in diesem Online-Dienst nur 140 Zeichen lang sein. Mit Miniblog-Nachrichten, die auf Englisch Tweets („Zwitschern“) heißen, kann jeder seine „Follower“ auf dem Laufenden halten. Sie erscheinen dann in Echtzeit auf dem Computer-Bildschirm oder dem internetfähigen Handy.

IP-TV

Bei IP-TV kommt das Bildsignal nicht über Kabel, Antenne oder Satellit, sondern über das Internet. „Internet Protocol Television“ erlaubt dem Zuschauer, sein eigenes Programm zu bestimmen. Fernsehen unabhängig von Zeit und Ort, auf PC, Handy oder wie früher auf dem TV-Gerät: Möglich wird das durch immer größere Bandbreiten.

Flickr

Fotos in ein Album stecken, beschriften und mit den Verwandten durchblättern. So ähnlich funktioniert das auch mit Flickr, nur dass die Tante nicht mehr vorbei kommen muss. Bilder ins Internet stellen und mit Bekannten oder Fremden teilen, das ist über die Website möglich. Schon mehr als drei Milliarden Bilder sind in der digitalen Fotokiste zu sehen.

App

Ist nicht die Kurzform für den fruchtigen Mutterkonzern des iPhones, sondern für „application“ (Anwendung). Diese Mini-Programme machen die Vielseitigkeit des iPhones aus. Kostenlos oder gegen Gebühren werden Spiele, Stadtführungen oder Shopping-Tipps aus dem Internet auf das mobile Surf-Gerät geladen.

Glossar

Foto und Text: Lena Jakat, Nora Jakob und Sina Müller

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